Dienstag, 23. August 2011

Ich bin ein Nerd und liebe dich

Wir kennen uns schon so lange, aber jetzt habe ich das Bedürfnis dir etwas mitzuteilen, denn du treibst mich in den Wahnsinn. Nun ja, wenigstens treiben wir es noch, wenn auch nur uns gemeinsam in den Wahnsinn.

Es gibt so vieles für was ich dich inständig liebe, aber auch so vieles wofür du mich dich hassen lassen willst.
Ich liebe dich für deine Ecken und Kanten. Für dein unendlichen Wissen von Wikipedia.
Obowhl ich gegen Krieg bin, laufe ich mit dir über das Battlefield. Ich liebe dich dafür, dass immer wenn wir gemeinsam unterwegs sind, wir neue leute kennenlernen.
Du fragst mich dann immer "Kennst du schon". Aber ich hasse dich auch für so vieles.

Ich hasse dich dafür, dass du mir so sehr verdeutlichst, dass du unzufrieden bist. Ständig legst du mir Briefe ins Postfach, in denen du mir eine Penisverlängerung vorschlägst, oder fragst mich, ob ich vielleicht Viagra haben will. Ich hasse dich, wenn ich nach Hause komm und du wieder abstürzt. Du redest dann immer nur von einer beliebigen Taste. Ständig leere ich den Papierkorb.

Aber ich liebe auch deine fürsorgliche und umsichtige Art. Ich sitze im Zimmer, habe alle Fenster auf, will sie schließen und du fragst mich dann immer "Bist du dir sicher, dass du dieses Fenster schließen möchtest". Am liebsten geh ich mit dir ins Kino ((punkt) to. ) Bevor ich Sex habe fragst du mich immer ob ich 18 bin.

Ich bin einfach ein Nerd und liebe dich, du mein Computer.

Dienstag, 9. August 2011

Die Spuren, die ich gehe

Es ist gar nicht lange her, da habe ich mein Abitur beendet. Anschließend hatte ich, wie so viele, keine richtige Ahnung was ich machen will, bzw. soll. Es wird ja von einem verlangt, der Abi hat, dass er damit auch etwas macht. Dass man studiert. Ich wollte erstmal raus, weil ich dachte, dass ich erstmal meine "Freiheit" brauch. Doch wusste ich noch gar nicht so recht, was überhaupt Stress ist, bzw. wie sehr man noch der "Freiheit" hinterhertrauern wird. Nun ja, ich bin also erstmal ins Ausland gefahren und kam wenig später zurück. Ich habe mich dann für ein Fach eingeschrieben, was viele wohl als "letzten Ausweg" sehen. BWL.
Was soll ich sagen? Ich habe mir eingeredet, ich könne damit doch so vieles werden und so vieles machen. Ich könnte in die Unternehmensberatung gehen, oder auch einen kreativen Beruf ausüben. Jaja... Wunschdenken und so. Klar könnte ich das später irgendwie machen und ein Quereinsteiger werden. Aber was nützt es, wenn ich 3 Jahre keinen Spaß an meiner Ausbildung habe und meine Noten eher schlecht als recht sind. Also hieß es beenden. Nun habe ich eine Ausbildung angefangen. Ich arbeite viel mit Kindern zusammen. Schnupper mal hier und da rein. Arbeite auch mit älteren Menschen, mit behinderten und schwer kranken Menschen. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich nach Hause komme. Nicht weil ich froh bin, dass der Tag endlich wieder vorbei ist, sondern weil ich das Gefühl habe, etwas geschafft, etwas erreicht, Menschen geholen habe.

Es ist ein wundervolles Gefühl genau den Weg zu gehen, den ich möchte und jeder mich dabei unterstützt. Denn es sind meine Spuren, die ich gehe.

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